Anschaffungskosten und Amortisationszeit

Es ist nur verständlich, dass Sie sich vor der Anschaffung einer Photovoltaikanlage mit den Kosten befassen möchten. Diese sind nicht nur maßgeblich für den Förderungsbetrag, sondern entscheiden auch über die Größe und Leistung der Anlage.

 

Die Anschaffungskosten einer Photovoltaikanlage

Die Kosten einer Photovoltaikanlage setzen sich aus mehreren Punkten zusammen. Zuerst benötigen Sie die Solarkollektoren, die auf dem Dach befestigt werden. Die Photovoltaik-Kollektoren werden nach Kilowatt Peak, kurz Wp berechnet. Je nach Modell, Hersteller und Qualitätsstandart liegen die Kosten bei 0,90 bis 1,46 Euro pro Wp. Sie können zwischen Dünnschichtmodulen, monokristallinen und polykristallinen Zellen wählen. Zusätzlich ist ein Wechselrichter nötig. Grundsätzlich liegen die Kosten bei circa 14.000 Euro für die Montage auf einem Einfamilienhaus.

 

Auf den ersten Blick erscheinen die Kosten hoch. Allerdings haben sich die Preise durch die gesteigerte Nachfrage bereits deutlich nach unten bewegt. Bei der Anschaffung sollten Sie allerdings in Betracht ziehen, dass nur geringe laufende Kosten anfallen. Neben einer Versicherung, die Ihnen zu empfehlen ist, liegen die Betriebskosten jährlich bei knapp 200 Euro.

 

Laufzeit der Amortisation

Ein besonderer Vorteil bietet Ihnen die Anschaffung einer Photovoltaikanlage hinsichtlich der Amortisation. Amortisation bedeutet, dass sich die Kosten einer Anlage im Laufe der Zeit ausgleichen und Sie nach einer gewissen Laufzeit Gewinn aus der Anlage erzielen. Sobald der Kredit für die Anschaffung getilgt wurde, geht die Vergütung aus der Einspeisung sprichwörtlich in Ihre eigene Tasche. Die Amortisationszeit richtet sich an der Einspeisevergütung aus. Je höher die einzelnen Beträge je kWh sind, desto rascher gleichen sich die Kosten der Anlage aus. Eine Anlage, die ohne einen Kredit erbaut wurde, rentiert sich innerhalb von zehn Jahren. Greifen Sie für den Anlagenbau auf eine Finanzierung zurück, können Sie nach ungefähr 15 Jahren mit einem deutlichen Gewinn rechnen.

 

Bedenken Sie immer, dass Sie die Tilgungsraten nicht zusätzlich aufbringen müssen. Sie können die Einspeisevergütung für die Kreditraten verwenden. Weitere monatliche Kosten entstehen Ihnen daher nicht.